Themen für Bachelor, Master-, und Doktorarbeiten

 

Analytik und Kernchemische Grundlagen

  • Probenvorbereitung für Beschleunigermassenspektrometrie; Entwicklung und Optimierung von Trennungsgängen zum Nachweis langlebiger Radionuklide (Mn-53, Fe-60, Hf-182, Cm-247)
  • Probenvorbereitung für Gamma-Spektrometrie, z.B. zur Bestimmung von Cs-137-Aktiviäten aus dem Tschenobyl-Fallout
  • Messung von Elektroneneinfang-Nukliden über Röntgenspektrometrie
  • Aufbau eines Messplatzes für PGNAA

Für Fragen zu diesen Themenstellungen und Hinweise zu weiteren Themen wenden Sie sich bitte an:

PD Dr. Erik Strub     Tel.: +49 (0)221 470-3219     erik.strub(at)uni-koeln.de

 

Nukleare Daten und Radionuklidproduktion

Am Institut für Neurowissenschaften und Medizin, INM-5: Nuklearchemie des Forschungszentrums Jülich (Leiter Prof. Dr. Bernd Neumaier)

Eine unverzichtbare Voraussetzung für die medizinische Anwendung von Radionukliden ist ihre effiziente Erzeugung in hoher Aktivitätsmenge und radionuklidischer Reinheit. Die hierfür benötigten, detaillierten Kenntnis der nuklearen Produktionsdaten, die Verfügbarkeit zuverlässiger Produktionstargets sowie schnelle und effiziente chemische Trennmethoden zur Isolierung der Radioisotope und Rückgewinnung hoch angereicherter Targetnuklide sind die Themen des Arbeitsgebietes.

Für Fragen zu diesen Themenstellungen und Hinweise zu weiteren Themen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Ingo Spahn   Tel.: +49 (0)2461 614450    i.spahn(at)fz-juelich.de

 

Radiotracerentwicklung und Radiopharmakologie

Am Institut für Neurowissenschaften und Medizin, INM-5: Nuklearchemie des Forschungszentrums Jülich oder IREMB Köln (Leiter Prof. Dr. Bernd Neumaier)

Im Bereich der Radiotracerentwicklung werden zum einen radiochemische Grundlagenarbeiten durchgeführt, die es erlauben, in möglichst kurzer Zeit die praktisch gewichtslosen Mengen (millardstel Gramm) eines radioaktiven Nuklids (z.B. Fluor-18, Kohlenstoff-11) in einen Radiotracer zu überführen. Des Weiteren werden neue ?small molecule? Liganden im Hinblick auf eine nichtinvasive bildgebende Diagnostik mittels der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) entwickelt. Vor der Humanapplikation neuer Verbindungen ist eine Vielzahl präklinischer Untersuchungen notwendig, die die pharmakologische Eignung und den potentiellen Nutzen eines neuen Radiopharmakon unter Beweis stellen müssen.  Diese Untersuchungen reichen von Rezeptor-Assays über autoradiographische Verfahren bis zu chemisch-analytischen Verfahren zur Aufklärung des Metabolismus.

Für Fragen zu diesen Themenstellungen und Hinweise zu weiteren Themen wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. Bernd Neumaier    Tel.: +49 (0)221-4726-270   bernd.neumaier(at)nf.mpg.de

PD Dr. Johannes Ermert   Tel.: +49 (0)2461 613110   j.ermert(at)fz-juelich.de